Logos und Bilder - stets parathalten

Ich will mein Logo oder ein Bild auf einer fremden Webseite veröffentlichen lassen. Was sollte ich beachten?

Gelingt es Ihnen, dass ein Webseitenbetreiber einen Link zu Ihrer Seite legt, ist dies in den allermeisten Fällen für Sie positiv. Wenn Sie dazu noch Logo und/oder ein Bild veröffentlichen können, um so besser.

Oft ist der Webseitenbesitzer kein Internetfachmann. Um so wichtiger ist es, dass Sie ihm die „Arbeit“ so weit wie möglich abnehmen, zumindest so einfach wie möglich machen.

Je nachdem, wie weit Ihre eigenen Internetkenntnisse reichen, oder Ihnen ein Profi zur Seite steht, sollten Sie einige Grundkenntnisse dazu besitzen.

  • Bildformate
  • Bildgröße
  • Bild und Hintergrundfarbe der Webseite
  • Bildqualität

Bildformate / Qualität:

Die gängigen Bildformate für das Internet sind:

  • gif
  • jpg /jpeg
  • png

Das Dateiformat drückt sich durch den „Dateinachnamen“, die Dateiextension aus. Als Nachname gilt die Zeichenfolge hinter dem letzten Punkt im Dateinamen.

Musterbild.gif (gif Bild)
Musterbild.kl.jpg (jpg Bild)

Worin unterscheiden sich die einzelnen Formate?

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick:

 

Dateityp

verlustfrei

Maximal mögliche Farben

Transparenz

Animation

gif

ja

256

ja

ja

jpg

nein

16 Millionen

nein

nein

png

ja

16 Millionen

ja

nein


Die meisten Logos können als gif Dateien gespeichert werden, da nicht mehr als 256 Farben notwendig sind.

Bei Fotos ist grundsätzlich das jpg Format zu bevorzugen.

Das png-Format vereint die Vorteile beider älteren Formate, sollte trotzdem nur dann eingesetzt werden, wenn die speziellen Möglichkeiten auch tatsächlich benötigt werden, da die Dateigröße über der von jpg-Dateien liegt. Selbst im Zeitalter von Breitbandnetzen ist es guter Stil, dass die Dateigröße so klein wie möglich gehalten wird. So sind selbst im Jahr 2009 noch rund 14 % der User mit analogen Einwahlverbindungen im Internet unterwegs. Wer mit mobilen Endgeräten unterwegs ist, zahlt oft viel Geld für das Datenvolumen, das geladen wird. Sie schonen so unmittelbar seinen Geldbeutel.

Wenn Sie erreichen wollen, dass die Qualität des Bildmateriales, das Sie zur Verfügung stellen, auf der fremden Seite optimal dargestellt wird, sollten Sie auf einige Punkte achten:

Bildgröße:

Wenn Sie die Bilddatei in genau der Größe liefern, in der sie auf der Zielseite dargestellt werden wird, erzielen sSie die besten Ergebnisse. Tun Sie das nicht, kann es, je nachdem, wie der Webseitenbetreiber der Zielseite mit Ihrer Bilddatei verfährt, zu deutlichen Qualitätseinbußen kommen. Auf jeden Fall bürden Sie sonst dem Webseitenbetreiber zusätzliche Arbeit auf, was schon aus Gründen der Fairness zu vermeiden ist.

Erfragen Sie die gewünschte Bildgröße beim Betreiber der Zielwebseite. Ratsam ist es, das Bildmaterial in hoher Auflösung bereitzuhalten, so dass Sie mit einem Bildbearbeitungsprogramm dann die gewünschte Dateigröße erzeugen können.

Achten Sie darauf, dass die Proportionen der Grafik den Regeln des goldenen Schnittes folgen. Schon die Architekten der Baumeister der Antike wussten um die Bedeutung, dieser Gesetzmäßigkeit.

Ändern Sie die Größe einer jpg-Datei, sollten Sie auf keinen Fall diese erneut komprimieren, weil sich dann die Qualitätseinbußen, die sich durch die besondere Komprimierung dieses Dateiformates ergeben, potenzieren.

Hintergrundfarbe:

Oft liegt Ihr Logo oder Bild in einer Form vor, in der sich die Hintergrundfarbe (oder die Farbe an den Grafikrändern) von der Hintergrundfarbe der Zielwebseite unterscheiden. Dann sieht Ihr Bild auf der Zielseite wenig professionell aus, was nicht nur Ihnen, sondern auch der Zielseite in der Reputation schadet. Der Besucher einer Webseite schließt bewusst oder unbewusst vom Gesamteindruck auf die Qualität des Angebotes.

Stellen Sie sicher, dass Ihr Logo auch in einer „freigestellten“ Variante vorliegt. Dabei wird das Logo ohne Hintergrundfarbe abgespeichert und lässt sich dann auf beliebigen Hintergrundfarben darstellen.

Bildqualität / Dateigröße:

Verwenden Sie das Dateiformat, das bei guter Qualität die kleinste Dateigröße liefert.

In der Regel wird das für Logos das gif-Format sein. Probleme kann es bei Kurven geben, die, wenn  Bildtransparenz eingesetzt wird, zu unschönen „Blitzern“ führen. Blitzer werden die zackigen Effekte an den Kurvenaussenrändern genannt. In so einem Fall muss im Bildprogramm die Funktion „Antialiasing“ gewählt werden, die diesen Effekt stark mindert. Führt auch das zu keinem annehmbaren Ergebnis, sollte auf das jpg-Format ausgewichen werden, wobei die Grafik auf die gleiche Hintergrundfarbe gesetzt werden muss wie auf der Zielwebseite, da jpg-Grafiken keine Transparenz haben. In Ausnahmefällen kann auch das png-Format zur Anwendung kommen. (Uraltbrowser können das png-Format unter Umständen noch nicht darstellen.)


Bilder bereitstellen:

Profis halten die wichtigsten Grafiken, die auf Zielseiten dargestellt werden sollen, auf der eigenen Webseite zum Download bereit. Dann sollten Sie für die verschiedenen Einsatzgebiete jeweils eine passende Version der Datei bereitstellen.

z.B. in jeweils 2-3 verschiedenen Größen:

  • Logo mit transparentem Hintergrund
  • Logo auf weißem Hintergrund

und nicht zu vergessen:

  • Logo als EPS-Datei (zum Eindruck in Flyer oder Broschüren)

 



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